Etwas Wichtiges vorweg:

Meine Arbeit ist nicht die eines Hörakustikers,  Hörtrainers, eines Gebärdendolmetschers o.ä.!

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Seit 2004 bin ich selbst betroffen – das heißt: wahrscheinlich schon weit vorher. Eine Hörminderung ist eine schleichende Angelegenheit! Seither trage ich Hörsysteme/Hörgeräte.

Erst als ich merkte, dass ich immer mehr nachfragen musste, sich meine Mitmenschen beklagten, dass ich so laut spräche, sie offensichtlich immer lauter sprechen mussten und das Fernsehen eine Lautstärke erreicht hatte, die meiner Ex-Frau weh tat, habe ich gehandelt.

Ich war leidenschaftlicher Musiker – und im Herzen bin ich weiterhin Posaunist. Es schmerzt, nicht mehr Musizieren zu können, Musik nur noch eingeschränkt hören zu können.

Es schmerzt, vielleicht irgendwann meinen Beruf als Coach, Trainer und Dozent nicht mehr ausüben zu können. Darum nutze ich die Chancen, die sich mir bieten!
Hören ist Lebensqualität!

Mein Ansatz zum Thema „Hörminderung“ ist es, als Betroffener anderen Betroffenen zu helfen, besser mit ihrer Hörminderung zurecht zu kommen, und wiederum anderen Mut zu machen, sich ihrer Hörminderung zu stellen, sie anzunehmen. Meine langen praktischen Erfahrungen ermöglichen es mir, Tipps und Hinweise beim Tragen von Hörsystemen/Hörgeräten weiterzugeben.

Gleichzeitig liegt mir sehr daran, Normal-Hörenden Hilfestellungen zu geben, damit ein gutes Miteinander mit hörgeminderten Menschen möglich ist. Ich möchte Normal-Hörende sensibilisieren.

Hintergrund und Motivation

Absicht

Ich verstehe meine Herangehensweise als mentale Unterstützung oder Stärkung, ergänzend zu dem hervorragenden Hilfsmittel „Hörgerät“.

Auch biete ich "normale" Coachings für Hörgeminderte an, die sich wegen ihres Handicaps ansonsten scheuen, externe Hilfe in Anspruch zu nehmen.